2007

 

 

 

Trommerlflöte

Bantle Michael, Bantle Patricia, Bantle Theresa

Belthle Stefanie, Fregien Max,Grötsch Frank

Kirchgässler Christin, Hayn Manuel, Krezdorn Helmut

Schäfer Leonie, Schneider Uwe

 

Lyra

Bantle Julia, Knor Christina, Pfänder Ilona

 

Kleine Trommel

Mössle Jörg, Wagner Tim, Mägerle Levin

 

Landsknechtstrommel

Krezdorn Tobias, Ledermann Sarah, Wagner Frank, Krezdorn Florian

 

Tambour

Bantle Ulrich

 

Ausbildung verschiedener Instrumente

Hammer Lena, Höfner Alexandra, Mössle Marion, Rieger Helena

 

20. Januar 2007 Narrentreffen Hechingen

Von vollen bis zu fast leeren Kneipen war alles vorhanden. Eine Wirtschaft war so voll, dass Lyra und Trommeln keine Chance hatten zu spielen.

Aber auch im Freien war es schön zu spielen, da es für eine Fasnet viel zu warm war. Auch hatten wir jede Menge Zuhörer. Bezüglich der Aussage

eines Mitgliedes im November letzten Jahres (siehe Chronik 2006), den haben wir auch gesehen, war aber ziemlich allein mit seiner Hex.

 

28. Januar 2007 Narrentreffen Möhringen

Wie in den letzten Jahren begleitet der Spielmannszug auch in diesem Jahre die Narrenzunft Vetter Guser zu einem Narrentreffen. Dieses Jahr ging

es nach Möhringen. Vom Wetter her passte es hervorragend, Sonnenschein und Temperaturen um die 10 Grad plus. In Möhringen angekommen,

konnte gerade noch in einer Wirtschaft gespielt und ein „Open- air- Auftritt“ durchgezogen werden, bevor es zur Aufstellung ging, da sehr viele

Pinkelpausen nötig waren. Der Umzug war dann mehr ein Umstand als ein Umzug, alle 50 bis 60 Meter standen wir. Böse Zungen behaupteten,

das läge an der Fernsehübertragung, da im Bereich der Aufnahmen der Zug stimmen musste. Unabhängig von diesem „Stop and Go“ hätten

wir den Umzug im Drittel der Zeit  bewältigen können, wenn wir in der Geschwindigkeit marschiert wären, wie wir gespielt haben. Die waren nicht

zu bremsen. Nach dem Umzug wurde noch in zwei Wirtschaften gespielt, da es zur Zeit gänzlich unmöglich ist, in dieser Mannschaft alle gleichzeitig

zu bewegen. Jeder braucht seinen Extra-„Tritt“.

 

03. Februar 2007 Narrentreffen Lindau

Treffpunkt 19.30 Uhr Feuerwehrhaus, pünktliche Abfahrt  19.45 Uhr. Von wegen und so. Die Uhr kennen die wenigsten Mitglieder des

Spielmannszuges. Das Gros der Mitglieder erschien zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr. Eine, ich komm nicht auf den Namen, hatte verpennt.

Büffel kam nicht vom Klo, musste deshalb zu Hause bleiben und Tina hatte es auf dem Magen. Kurzum, letztendlich sind wir um 20.10 Uhr nach

langem Hin und Her, ob oder ob nicht, weggekommen. Dem nicht genug hatten wir auf der Autobahn noch nen Plattfuß, so dass wir dann irgendwann

nach 22.00 Uhr endlich in Lindau waren. In Lindau war wieder eine Zeltstadt aufgebaut, die uns jedoch weniger interessierte. Wir gingen gleich in die

Innenstadt. Schon in der ersten Kneipe war so eine gute Stimmung, dass das Spielen richtig Spass gemacht hat. So zog es sich hin bis 2.15 Uhr.

Da es nun in der Innenstadt ruhiger wurde, jeder Hunger hatte, gingen wir in diese Zeltstadt, da es dort noch am ehesten etwas zum Essen gab.

Aber außer Kebab und Dünnetle gab’s dort auch nichts mehr. Also fuhren wir Richtung Heimat und machten Halt am Mc.Donalds. Gegen 5 Uhr

waren dann wieder an unserem Standort zurück. Fazit: So doof es angefangen hatte, so super toll war dann die Nacht in Lindau, auch oder gerade

wegen der gutgelaunten Zuhörer.

 

15. Februar 2007 Auseliga

Oje, wenn das jemand verlangen würde, würde es kein Mensch machen. Nein, alle stehen freiwillig rechtzeitig auf, damit um 6.00 Uhr zum Wecken

gespielt werden kann. Dies ist auch wieder recht lustig, obwohl das Publikum einen recht verschlafenen Eindruck macht. Innenstadt, Zimmerackerstraße,

Strohdorf, Vorstadt und wieder in die Innenstadt. Unterstützung gibt es durch die Schettereulen, die doch tatsächlich sechs Mann/Frau zusammengebracht

haben. Nach einer Stunde Wecken gibt es dann das obligatorische, von Mitgliedern der Semerenger Schbiallumbaschlecker gerichtete Frühstück im

Pfarrhaus St. Johann. Gegen 8.00 Uhr geht es weiter ins Krankenhaus um den Patienten die Möglichkeit zugeben über das Krankenhausradio etwas

Fasnetsmusik reinzuziehen. Gegen 9.30 Uhr geht es weiter zur Befreiung in den Kindergarten Josefsberg. Nach Ablieferung der Kinder am Rathausplatz

steht die Landesbank auf dem Programm. Anschließend findet der Kinderumzug durch die Stadt statt. Dann ist Mittagspause. Nach der Pause Spiel

in der Pizzeria Krone und Gasthaus Donau. In der Donau geht der Punk ab. 14.00 Uhr, schon traditionell, Spielen beim Bräuteln im Haus Nazareth.

Da es in diesem Jahr das 20. Mal ist, wird Tambour Uli Bantle gebräutelt. Wieder geht es weiter zu den Senioren in der Wohnanlage Fideliswiesen.

Zurück in der Stadt wird noch im Cafe Schön, vor dem Cafe Seelos und in der Eisdiele gespielt. Dann……. endlich Feierabend.

 

16. Februar 2007 Kappaobend

Schöner, lustiger Abend mit Märchenstunde von Sarah Ledermann und Theresa Bantle

 

17. Februar 2007 Kälteumzug in Wald

Wieder einmal treffend: Donnerstag schön und warm, Freitag schön und warm, Samstagmorgen in Wald ……. kalt.

 

20. Februar 2007 Bad Waldsee

Bei strahlendem Sonnenschein geht es am Montagmorgen gegen 10.00 Uhr Richtung Bad Waldsee. Dort angekommen, muss zunächst eine

Apotheke aufgesucht werden zwecks Verbandsmaterial für geschädigte Lyraspielerinnenfinger. Auf den Straßen ist zwar noch nicht viel los aber

in den Wirtschaften herrscht schon recht gute Stimmung. Irgendwann nach Kontaktaufnahme mit der Narrenzunft Bad Waldsee klappt es doch noch am

Umzug mitzumachen, aber als letzte vor dem Schlusswagen. Bedingung: Spielen in der Apotheke vom Zunftmeister. Das ist ja wohl die leichteste Übung.

Bei der Umzugsaufstellung stellt sich heraus, dass es noch besser ist, hinter  dem Schlusswagen zu laufen. Auch gut, denn ein guter Schluss ziert alles.

Nach gut einer Stunde Wartezeit geht es dann endlich los. Die Warterei hat sich gelohnt, hier hat es mehr Zuschauer als bei manchem großen Narrentreffen.

Endlich, der Umzugsweg ist zu Ende – so kann man sich täuschen, es geht doch noch weiter. Nach dem Umzug sollte man nochmals in die Stadt reingehen,

leider drängen einige nach Hause.

 

Fanfarenzugball

Die Idee ist gut, während des Balles mehrere Spielmanns- und Fanfarenzüge auftreten zu lassen. Leider stellt sich heraus, wir sind die einzigen, und leider

sind nur sehr wenig Leute da.

 

21. Februar 2007 Fasnetsdienstag

Helmut Krezdorn (Büffel) und Jörg Mössle werden gebräutelt. Während ihrem Ritt auf der Stange werden sie musikalisch vom Spielmannszug begleitet.

Nachmittags beim Umzug tritt der Spielmannszug im „neuen Häs“ „ganz in gelb…“ auf. Kommt hervorragend an. Riesengaudi. Nach dem Umzug gibt es in der

Stadthalle für diesen Auftritt eine Anerkennungsurkunde und Pizza- und Fleischkäsgutscheine. Nach einem Auftritt in der Stadthalle geht’s zum Umziehen

ins Feuerwehrhaus, denn in diesen Regenklamotten ist jeder nassgeschwitzt. Vom Feuerwehrhaus geht es wieder in die Innenstadt, zunächst ins Cafe Schön,

wo um diese Zeit, ca 16.15 Uhr, nicht mehr sehr viel los ist. Anschließend geht es weiter Richtung Seelos am Marktplatz. Dort sitzen alle wegen des schönen

Wetters draußen. Ein Teil der Stadtkapelle und der Schbülimusik kommen gerade aus dem „Seelos“. Drinnen sei nicht viel los, also wird vor dem Haus gespielt.

Und das wird ein solch ein bombastischer Auftritt, da jetzt abwechselnd einmal die Stadtkapelle/Schbülimusik  und Spielmannszug eine Stunde lang spielen.

Alle auf dem Platz sind begeistert. Selbst Tage später kommt noch Lob.

Um 19.30 Uhr wird dann noch die Fasnet verbrannt, auch wieder zusammen mit dem Stadtkapellen- und Schbülimusikrest. Das ist noch ein schöner Abschluss

der Fasnet, auch jetzt sind alle Anwesenden begeistert.

 

14. März 2007 60. Geburtstag von Ehrenkommandant Rolf Pfänder

Um 19.30 Uhr wurde Ehrenkommandant Rolf Pfänder ein Geburtstagsständchen gespielt.

 

24. März 2007 Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen

Zum Beginn der Hauptversammlung aufgespielt.

 

04. Mai 2007 Florianstag

Den Marsch von der Stadtpfarrkirche  St. Johann zum Feuerwehrhaus musikalisch umrahmt.

 

08. Mai 2007

Rolf Pfänder, aktives Mitglied und Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen, ist in den Morgenstunden nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

 

11. Mai 2007

Die Kameraden der Feuerwehr Sigmaringen und  der  Feuerwehrabordnungen aus dem Kreis Sigmaringen marschieren, begleitet von drei Trommlern des

Spielmannszuges, vom Feuerwehrhaus zur Hedinger Kirche zum Trauergottesdienst, anschließend auf den Friedhof .

 

12. Mai 2007

Heute ist der Spielmannszug 30 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zum Feiern. Aber - zuviel Termine. Während des Zoller-Hof-Halbmarathons gibt der Spielmannszug

ein Platzkonzert am Bootshaus um die Läufer zu unterstützen. Dies wird auch von den Sportlern sehr positiv aufgenommen, da auch ihren Reihen sehr viel Beifall

kommt. Unser Konzert muss gegen Ende noch unterbrochen werden, da  die aktiven Mitglieder zu einem Alarm abrücken müssen. Dies stört jedoch die restlichen

Kameraden (innen) nicht, nach einer kurzen Pause spielen sie in „kleiner“ Besetzung weiter.

 

17. Mai bis 20. Mai 2007 Spielmannszug on Tour

17. Internationale Feuerwehr-Sternfahrt und Internationales Feuerwehr-Musikkapellen, Musikzüge, sowie Spielmannszüge Festival 2007  in Stumm im Zillertal

 

Dabei waren

 

Julia Bantle (Lyra), Michael Bantle (Trommelpfeife), Patricia Bantle (Trommelpfeife), Theresa Bantle (Landsknechttrommel), Ulrich Bantle (Tambour),

Nils Fritze (Lyrahalter und Beifahrer „Berta“), Frank Grötsch (Trommelpfeife), Christin Kirchgässler (Trommelpfeife, Lyra), Sarah Ledermann (Landsknechttrommel),

Levin Mägerle (Marschtrommel), Ursula Mägerle-Bantle (Lyrahalter),  Jörg Mössle (Marschtrommel), Marion Mössle (Lyrahalter, Lyra und Beifahrerin „Berta),

Ilona Pfänder (Lyra), Pit Schäfer (Lyrahalter und Fahrer „Berta“), Frank Wagner (Landsknechttrommel), Tim Wagner (Marschtrommel).

 

Donnerstagmorgen

7.00 Uhr, sollte es losgehen. Allerdings, bis alles verpackt war, war es 7.30 Uhr, also gut in der Zeit. Mit 2 MTW’s und unserem Oldie, unser LF 16/TS genannt „Berta“,

Baujahr  1959, fahren wir bei strömendem Regen mit 17 Personen Richtung Stumm im Zillertal. Kurz vor Ostrach hat sich ein Scheibenwischer bei der „Berta“ gelöst.

Das fängt ja gut an! Unter der nächsten Brücke halten wir an um das Problem zu beheben.

Über Ravensburg , Amtzell, über die Autobahn, durch den Pfändertunnel geht’s Richtung Arlberg.

An der letzten Raststätte vor dem Arlbergtunnel kurze Rast, Tankpause und Ölkontrolle bei „Berta“. Die MTW’s fahren weiter über den Arlberg durch den Schnee, „Berta“

durch den Arlbergtunnel; dann weiter, an Landeck vorbei, Imst, Innsbruck, Schwaz und weiter ins Zillertal nach Stumm. Unsere Ankunft in Stumm bzw. Kaltenbach an der

Anmeldung ca. 15.00 Uhr. Und immer noch regnet’s.

Dann geht es weiter nach Zell im Zillertal, ca. 8 km von Stumm entfernt ins Quartier, „Landhaus Tirol“. Nachdem jeder nach längerem Hin und Her endlich sein Zimmer

hatte, fuhren Michael Bantle, Frank Grötsch, Pit Schäfer und ich kurz vor 16.00 Uhr nach Stumm zur Begrüßung und Vorbesprechung des musikalischen Ablaufes. Jedem

Zug wurde zunächst ein Betreuer zur Seite gestellt, bei uns war es Andreas Wierer. Er war immer da, wenn wir ihn gebraucht haben, und auch dann, wenn nicht.

Zunächst ging es ums Wertungsspiel am Freitagmorgen ab 9.00 Uhr, an dem wir nicht teilgenommen haben. Der Leiter des Jurorenteams, Major Hennes Apfolterer hat

darauf aufmerksam gemacht, dass einige teilnehmenden Züge noch ihre Noten abgeben müssten, worauf mir rausrutschte: „Wafür Noten?“ Bei der Einteilung für

die Standkonzerte am Freitag ab 17.00 Uhr, für die keine Notenständer zur Verfügung gestellt wurden (wofür auch), haben sich 5 für jeweils ein Standkonzert gemeldet,

wir für zwei und wurden dafür teilweise schon komisch angeschaut.

Die Marschwertung war für Samstagmorgen ab 10.30 Uhr vorgesehen, bei der der Spielmanns- und Fanfarenzug Überlingen  und wir „ohne Bewertung“ teilnehmen sollten.

Am Samstagnachmittag war dann für 15.00 Uhr die Urkundenverteilung am Aufstellungsplatz für den Festzug vorgesehen. Dabei sollten die Musikapellen gemeinsam

das Stück „Festivo“ spielen, die Spielmannszüge „Schönnbrunn“ (kenn’ ich gar nicht). Da außer dem Spielmannszug GRÜN-WEIß-LEMBECK keiner dieses Stück

spielen konnte, einigte man sich auf „Preußen’s Gloria“. Anschließend war die Aufstellung zum Umzug vorgesehen.

 

Wieder im Quartier haben wir der Mannschaft weiß gemacht, dass wir bei der Marschwertung mitmachen müssten, dass ich es nicht mehr hatte abwenden können.

Zunächst gab es einen Zwergaufstand, dann ein Abfinden mit dem „Unabwendbaren“. Denn, wenn wir eines nicht können, dann marschieren.

 

Während wir weg waren, hat der Rest der Mannschaft den Abend mit einem gemütlichen Essen und einem Zeltbesuch geplant. Wie beschlossen, so durchgeführt.

Unsere Stimmung war super und der letzte MTW ist gegen 00.30 Uhr Richtung Zell gefahren.

 

Freitag, 18.05.2007

ging mit einem reichhaltigen Frühstück um 7.30 Uhr los, für manche natürlich „mitten in der Nacht“. Die meisten wollten jedoch beim Wertungsspiel zuhören,

welches um 9.00 Uhr begann. Der erste Zug war die Schalmeienkapelle der FF Malchin. Diese legten ein sauberen Einmarsch hin, alle Achtung! Spiel war auch okay,

aber beim Ausmarsch hat es zwei wegen einer Stufe auf die „Schnauze“ gehauen, was sicherlich nicht ohne Schmerzen abgegangen ist.

Der nächste Zug war der Spielmannszug GRÜN-WEIß-LEMBECK. Etwas befremdet für mich waren nicht die Notenständer, das sind wir ja zwischenzeitlich gewöhnt,

sondern dass sie im Sitzen gespielt haben.

 

Danach sind ein Teil von uns zur Fa. Empl, Feuerwehrtechnik, zur Besichtigung gegangen. Hier wurden auch einige interessante Eindrücke mit nach Hause genommen.

 

Nach einem späten Mittagessen in Zell ging es gegen 16.30 Uhr wieder nach Stumm, wo wir um 17.00 Uhr unseren ersten Auftritt hatten. Als wir in Zell  losgefahren sind,

war es noch recht frisch, weshalb wir uns entschlossen hatten, in Uniform zu spielen. Der Musikpavillon ist fast genau nach Westen ausgerichtet, so dass wir in der immer

wärmer scheinenden  Sonne standen. Kurz vor 17.00 Uhr fingen wir mit zwei Zuhörern an zu spielen. Je länger wir spielten, desto mehr Zuhörer kamen und mit ihnen der

immer lauter werdende Beifall. (Es soll ja Leute geben, die in erster Reihe stehen und, wenn’s ihnen zu warm an den Füßen wird, einfach die Schuhe ausziehen.)

Als wir zum Ende unseres Konzerts kamen, war der ganze Platz voll mit Zuhörern. Nach einigen Zugaben zogen wir ab, um dem Spielmanns- und Fanfarenzug Überlingen

Platz zu machen.

Unser Andreas hat uns dann in ihren Musikproberaum mitgenommen, wo wir an kalte Getränke kamen. Gegen 18.15 Uhr marschierten wir dann Richtung

Schwimmbadparkplatz, zu unserem nächsten Spieltermin. Dort war gerade die Schalmeienkapelle der FF Malchin dabei, das Publikum zu unterhalten.

Diese hatte auch ganz schön Dampf drauf.

 

Dann kamen wir! Und wieder gab’s jede Menge Applaus. Und Zugaben. Und Applaus. Nach ca. einer ¾ Stunde ist Schluss, jeder von uns hatte genug und Durst.

 

Dann kam Nils ganz genießerisch: „Kommt mal mit, ich muss euch mal was zeigen“. Und dann irgendwann: „Schaut mal geradeaus“. Ich konnte es  fast nicht glauben,

ein Doppelstockbus mit der Aufschrift „FF Neumünster“ (da kommt Nils nämlich her). Den Bus mussten wir uns natürlich anschauen, alles vom Feinsten. Man kam so ins

Gespräch, jeder hat was getrunken, nebendran sind ungarische Feuerwehrkameraden mit ihrem Fahrzeug, mit denen kam man auch irgendwie ins Gespräch. Irgendwann

wollten wir gehen, da kam Pit: „Spielt noch ein Stück für die Ungarn, die haben euch vorher schon gehört und es hat ihnen so gut gefallen.“

„Okay, aber nur eines“.

Kaum haben wir angefangen zu spielen, schon wieder kamen die Zuhörer von überall her. - Also nicht nur ein Stück, spielen wir halt noch eines und noch eines

und….- Hier ging der Punk ab. Um  „Take me….“ spielen zu können, brauchen wir jemanden, der die Lyra hält. Pit hielt die eine Lyra und, da von uns sonst gerade

niemand in der Nähe war, forderte Michael eine ungarischen Kameraden dazu auf, die zweite Lyra zu halten. Kaum hatten seine Kameraden dies gesehen, wurde

Pit von seinem Platz verdrängt. Während wir anfingen zu spielen, kamen zwei ungarische Kameraden und knieten vor Sarah und Theresa, um ihnen die Trommeln hoch

zu halten. In einer Pause bekamen wir vom ungarischen Feuerwehrkommandanten fürs  kommende Jahr eine Einladung. Bei ihnen  zuhause gäbe es solche Musik

nicht, aber was er hier gehört hätte, hätte ihm sehr gut gefallen. Mit der terminlichen Planung kämen sie noch auf uns zu.

 

Ca. 1 ½ Stunden später als geplant, konnten wir uns in unserem Quartier umziehen und zurück nach Stumm ins Festzelt gehen. Da die Stimmung im Zelt nicht so gut war,

weil die Topband aus dem Zillertal es irgendwie nicht rüber brachte, fuhren wir gegen 24.00 Uhr zurück ins Quartier und dadurch, dass unsere Vermieterin noch wach war,

konnten wir im Aufenthaltsraum noch gemütlich ein Bier trinken.

 

Samstag, 19. Mai 2007

Frühstück war wieder um 7.30 Uhr.

Die Oldtimer-Rundfahrt, an der Pit Schäfer, Nils Fritze und Marion Mössle mit „Berta“ teilnahmen, begann um 10.00 Uhr, also sollten die drei schon um 9.00 Uhr fahren.

Der Rest musste um spätestens 10.30 in Stumm am Musikpavillon zur Marschwertung (ohne Bewertung) sein. Michael fuhr die drei nach Stumm und kam ewig nicht mehr

zurück. Als er dann gegen 10.00 Uhr endlich erschien, wurde es auch für uns etwas eng. Denn als wir nach Stumm einfahren wollten, war die Oldtimer-Fahrt kurz vorher

gestartet worden und die Straßen blockiert.

Wir haben uns dann mit unseren MTW’s bis an die Kreuzung vorgedrängelt, und dort hat Michael ein neues Hobby entdeckt. Nachdem ich ihm erklärt hatte, wie das Signal

funktioniert, musste er es natürlich immer wieder als Gruß für die Oldtimer betätigen. Dies wäre eigentlich nicht so schlimm gewesen, wenn wir nicht direkt vor diesem

Fahrzeug gestanden hätten. Es hätte ja auch noch schlimmer kommen können, es hätten nämlich noch mehr als die ca. 400 Oldtimer gewesen sein können, die da an uns vorbeifuhren.

 

Wir haben’s dann doch noch rechtzeitig geschafft, da noch „zufällig“ hinter dem Pavillon, am Sammelplatz für die Marschwertung, zwei Parkplätze frei waren. Als wir  am

Sammelplatz eintrafen, hatten wir gleich wieder den Eindruck, beneidet zu werden. Wir hatten nämlich mal wieder unsere Sommeruniform, nämlich weißes

Spielmannszug-T-shirt und kurze schwarze Hose an. Und wir waren froh daran, denn es war jetzt schon  abartig heiß.

 

Der Marsch der Schalmeienkapelle war schon sehenswert, das hatten sie voll drauf, muss man neidlos zugeben. Auch die anderen waren nicht schlecht. Überlingen ist beim

Marschieren wesentlich besser als wir und trotzdem, an diesem Morgen haben wir uns selbst übertroffen. Es hat fast alles gestimmt. Von den Zuschauern bekamen wir wieder

jede Menge Beifall, aber ich glaub nicht wegen des Marschierens. Letzte Kurve und tosender Beifall, Zug angehalten, abgerissen und weggetreten, und wieder in Position gebracht

zu einem weiteren Standkonzert. Sofort haben sich die Zuschauer/hörer wieder bei uns versammelt.

Ganz toll war, dass die Schalmeienkapelle dann abwechselnd mit uns gespielt hat. War einfach grandios. Während unserem zweiten Musikstück brachte uns der Bürgermeister

von Stumm eine 2-Liter-Liesl, aber eiskalt.

 

Während die Schalmeienkapelle gespielt hat, gab es wieder eine Einladung, dieses Mal nach Finnland. Julia musste auf Englisch dolmetschen.

 

Die Schalmeien gingen um 12.00 Uhr zum Mittagessen und wir haben noch einen draufgesetzt, bevor wir uns in den Schatten zurückzogen.

 

Und immer wieder war Andreas da.

 

Gegen 13.30 Uhr machten wir uns zum Aufstellungsort Liftparkplatz in Kaltenbach auf. Als wir dort ankamen, war, wie befürchtet, nirgends mehr ein Schattenplätzchen.

Irgendwann war es dann mal 15.00 Uhr und die Züge standen in Position. Die Musikkapellen spielten „Festivo“ unter der Leitung von Major Apfolterer, dann gab es eine

Ansprache, anschließend die Urkundenverteilung der Wertungsspiele und der Marschwertung. Zum Abschluss spielten die Spielmannszüge Preußen’s Gloria und siehe da,

es hat ungeübt geklappt.

 

Leider war nun erst 15.20 Uhr und der Umzug ging erst um 16.00 Uhr los. Überall wurde der Schatten gesucht, hinter Fahrzeugen, Hecken und Bäumen usw.

 

Endlich 16.00 Uhr. Pünktlich !!! ging der Festzug los. Wir hatten Glück, wir waren der dritte Zug der in den Festzug eingegliedert wurde. Das Wegstück zwischen Kaltenbach

und Stumm war etwas ätzend, keine bzw. wenig Zuschauer und kein Schatten. Ab Ortsschild Stumm war es viel besser, dort standen dann auch Zuschauer, zunächst

etwas spärlich aber dann immer mehr. In einer Gartenwirtschaft saßen Zuschauer, die uns morgens schon gehört hatten, einfach toll dieser Beifall.

Je weiter wir zur Ehrentribüne kamen und Richtung Festzelt, wurden es mehr Zuschauer und lautstarker Beifall, einfach genial. Als wir dann vor dem Festzelt ankamen, war jeder

 von uns zunächst mal „tot“ und nur noch durstig.

Nach einiger Zeit hatten sich die meisten wieder soweit erholt und die ersten Stimmen wurden laut, wann wir ins Quartier fahren würden, umziehen, duschen … Spielen wollte

niemand mehr, nicht mal mehr einen Gedanken daran verschwenden, ja nicht. Ich glaube, wenn ich es zu diesem Zeitpunkt verlangt hätte, hätten sie mich gesteinigt.

 

Aber, auch wenn wir gewollt hätten, wir hätten nicht aus Stumm rausfahren  können, solange nicht alle Oldtimer durch Stumm gefahren sind. Auch das war ein Erlebnis, es waren

schon tolle Fahrzeuge dabei, wobei wir unsere „Berta“ sicher nicht verstecken mussten. Gegen 18.00 Uhr war dann das letzte Fahrzeug durch.

 

Einen kleinen Schreck gab es auch noch, bei „Berta“ hat es am  rechten vorderen Radlager Fett herausgedrückt und das Radlager selbst war heiß. Sch….. Zunächst mal

ins Quartier, dann kümmerten wir uns um dieses Problem.

 

Als Pit mit „Berta“ in Zell ankam, zuerst geprüft, ob das Rad wieder heiß war, Gott sei Dank nein, also hängt vermutlich nichts fest. Vorsichtshalber rief ich unsere

„Rückholversicherung“ Siggi Metzger an, um mich schlau zu machen, was wir tun könnten. Solange das Radlager nicht heiß wird, könne eigentlich nicht viel passieren, wenn

doch, dann müsste man weitersehen, im Notfall bräuchten wir dann den schon im Voraus organisierten Tieflader. Das Problem wurde somit auf die Rückfahrt verschoben.

 

Nachdem ich gewagt hatte, vorzuschlagen, dass man einfach vorsichtshalber die Instrumente doch noch mitnehmen sollte, sind wir gegen 20.00 Uhr wieder nach Stumm

zurückgefahren. Jeder hatte Hunger, also suchten wir uns eine Wirtschaft, in der wir alle Platz hatten. In einem Nichtraucherzimmer hatten wir dann Platz. Der Nachteil dieses

Raumes war, dass er keine Fenster hatte und sich die Luft darin langsam staute. Nach dem Essen musste ich deshalb auch dringend mal an die frische Luft. Wagi und Ilona

waren mit dabei. Als ich so beiläufig erwähnte, es wäre jetzt toll, wenn man noch spielend durch die Gassen ziehen würde, waren die beiden sofort Feuer und Flamme.

So sind wir um 22.20 Uhr nochmals spielend durch Stumm marschiert und haben immer wieder ein kurzes Standkonzert dazwischen gegeben. Es war so eine Art

„Rattenfänger von Hameln-Syndrom“, es wurden im mehr Menschen, bis wir schließlich vor dem Festzelt ankamen, kurz vor Beginn des Feuerwerks.

Zwischendrin mussten Wagi und Tim mit den Trommeln bei Feuerwehrkameraden zum Wecken spielen.

 

Ein schönes Erlebnis am Rande: John Jannsen, Feuerwehrkamerad aus Dänemark, den wir 1999 in Krumpendorf kennen gelernt hatten und der uns dort auch gefilmt,

jedoch unsere Adresse verloren hatte, hatte gehofft, uns hier in Stumm wieder zu treffen, da er uns die Filmaufnahmen damals versprochen hatte. Er hatte uns dann auch

beim Umzug gesehen, aber anschließend wieder aus den Augen verloren. Jetzt war er auf dem Weg zum Feuerwerk am Festzelt gewesen. Da hatte er uns spielen gehört

und gedacht, diesen Sound kenne er doch. So sind wir nun nach 8 Jahren doch noch zu unseren Filmaufnahmen gekommen.

 

Vor dem Festzelt angekommen, mussten wir unser Spiel wegen des Feuerwerks unterbrechen. Nach dem Feuerwerk zogen wir dann weiter, um einem

Feuerwehrkameraden zu seinem 30. Geburtstag ein Ständchen zu spielen.

 

Danach war dann endgültig Schluss und nach einem Bier ging es zurück ins Quartier, ca. 2.00 Uhr.

 

 

Sonntag, 20. Mai 2007

Obligatorisch um 7.30 Uhr gab’s Frühstück. Heute besonders wichtig, da die Abfahrt auf 9.00 Uhr festgesetzt war. Nach dem Frühstück wurde dann noch ein Gruppenbild

mit Fahrzeugen gemacht, bevor wir dann traditionell unseren Vermietern noch ein kleines Ständchen spielten. Hierbei hatten Christin und Marion  ihr Debüt auf der Lyra.

 

Nachdem dann das Gepäck in den Fahrzeugen verstaut war, fuhren wir  pünktlich um 9.30 Uhr los in Richtung Heimat.

 

Als wir dann an Stumm vorbeifuhren, gaben wir mit „Berta“ auf der Länge von einem halben Kilometer nochmals als Gruß Signal. So ein Martins-Horn klingt schon toll in so einem Tal.

Die Heimfahrt verlief ruhig und problemlos, ab und zu wurden wir noch von anderen heimkehrenden Feuerwehren überholt, ein Winken zum Abschied und tschüss.

 

Um 16.40 Uhr fuhren wir nach insgesamt 787 km mit  „Berta“ auf den Hof des Feuerwehrhauses. Alle wohlbehalten zurück.

 

(persönliche Eindrücke U. Bantle)

 

02. Juni 2007

Hochzeit unseres Mitgliedes Florian Krezdorn mit Tanja Graf in der Hedinger Kirche in Sigmaringen.

Nach der Trauung wurde Florian und seiner Frau Tanja ein Ständchen gespielt, während sie durch eine von seiner Gruppe aufgestellten Schlauchspirale gehen mussten

um anschließend mit der Kübelspritze eine Fallklappe umspritzen mussten.

 

24. Juni 2007 Stadtfest in Sigmaringen

Der Spielmannszug ist von 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr spielend durch das Stadtfest gezogen.

Schade war, dass man gezwungenermaßen  mit den Gruppen auf den beiden Bühnen etwas in Konflikt kam und dass der Applaus des Publikums ziemlich spärlich war.

(kein Vergleich mit Stumm).

 

30. Juni 2007

Hochzeit unserer Mitglieder Marion und Jörg Mössle in der Stadtpfarrkirche St. Johann.

Auch diesen beiden wurde nach der Trauung vor der Kirche St. Johann ein Ständchen gespielt.

 

07. Juli 2007 20 Jahre Jugendfeuerwehr

Ein Grund zum Feiern. Der offizielle Teil, Grußworte, Siegerehrung usw., wird vom Spielmannszug in gewohnter Weise musikalisch eröffnet.

(„Des isch jo meh Applaus wia beim Schtadtfescht“).

 

05. August 2007 Unser Kommandant wird 60

Für uns ein Grund Karl Riffenach ein Geburtstagsständchen zu spielen. Überrascht war er zwar nicht –wir mussten ihn ja fragen, wann er zuhause ist-, gefreut hat er sich trotzdem.

 

01. September 2007 Onser Schultes heiret

Unser Bürgermeister und oberster Chef der Feuerwehr Sigmaringen Dr. Daniel Rapp heiratet kirchlich.

Zusammen mit der Stadtkapelle Sigmaringen und den Hohenzollernkürassieren tragen wir zur musikalischen Umrahmung des Stehempfanges vor dem Rathaus bei.

 

16. September 2007 Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen

Wie jedes Jahr sorgt der Spielmannszug für die musikalische Umrahmung.

 

13. Oktober 2007 „Hauptübung“ der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen

Aus Anlass der jährlichen „Hauptübung“, die in diesem Jahr aus einer Vorführung einer Löschübung der Jugendfeuerwehr bestand, spielte vorab der Spielmannszug gegenüber

vom Rathaus Sigmaringen.

  

18. November 2007

Kurt Renz, langjähriger Zugführer in der Feuerwehr Sigmaringen und Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes  Sigmaringen wird 80.

Einem völlig überraschten Kurt wird trotz Kälte ein Ständchen gespielt.

 

23. November 2007

Und noch ein Jubilar. Klaus Husmann, langjähriger Zugführer in der Feuerwehr Sigmaringen,

wird 70. Auch ihm wird vom Spielmannszug ein Ständchen gespielt