2008
Stand
Bantle, Michael (Trommelflöte), Bantle, Julia (Lyra) Bantle, Patricia (Trommelflöte)Bantle,
Theresa (Trommelflöte/Landsknechtstrommel) Bantle, Ulrich (Tambour)
Belthle, Stefanie (Trommelflöte) Fregien, Max (Trommelflöte)
Grötsch Frank (Trommelflöte, Kleine Trommel) Hayn, Manuel (Trommelflöte)
Kirchgässler, Christin (Trommelflöte/Lyra) Knor Christina (Lyra)
Krezdorn Florian (Trommelflöte/Landsknechtstrommel) Krezdorn, Helmut (Trommelflöte) Krezdorn Tobias (Trommelflöte/Landsknechtstrommel)
Ledermann, Sarah (Trommelflöte/Landsknechtstrommel)
Mägerle, Levin (Trommelflöte/Kleine Trommel) Mössle, Jörg (Kleine Trommel)
Pfänder, Ilona (Lyra) Schäfer, Leonie (Trommelflöte)
Schneider, Uwe (Trommelflöte)
Wagner, Frank (Landsknechtstrommel) Wagner, Tim (Kleine Trommel)
Ausbildung verschiedener Instrumente
Hammer, Lena (Trommelflöte) Luft, Joanna (Trommelflöte)
Mössle, Marion (Trommelflöte/Lyra) Maiwald, Mirco (Trommelflöte)
Narrentreffen Bad Waldsee
Der diesjährige Fasnetsauftakt ging quasi in die Hose. Mit großen Erwartungen gingen
Die Stimmung in Bad Waldsee war insgesamt toll, das Feuerwerk war gut, aber wir konnten nur in sechs Wirtschaften spielen,
da 1. sehr viele Kapellen unterwegs waren (war eigentlich positiv), 2. die Wirtschaften sehr voll waren,
3. Securities deshalb den Eingang blockiert hatten (negativ) und 4. Zelte auch in der Innenstadt standen mit Konservenmusik so laut,
dass es nur noch als Krach empfunden werden konnte (negativ, hat eigentlich ziemlich wenig mit Fasnet zu tun).
26. Januar 2008
Narrenbaumsetzen am E-Center
Das Narrenbaumsetzen der Semmerenger Riedhexen am E-Center um 10.15 Uhr wurde von uns musikalisch unterstützt.
Leider war es für die Kundschaft des E-Centers viel zu früh, es war nämlich fast keine da und
der Baum war auch sehr klein. Aber es ist ausbaufähig: Narrenbaumsetzen um 11.30 Uhr und der Baum einfach größer.
Die größte Gaudi hatten wir, als wir spielend durch das E-Center zogen.
Narrentreffen Mühlheim/Donau und Wehingen
Der Abend fing gleich gut an, die erste Wirtschaft super Stimmung, die zweite Wirtschaft super Stimmung,
die dritte Wirtschaft nicht ganz so gut, die vierte Wirtschaft tolle Stimmung, dann war’s das, keine Wirtschaft mehr,
zumindest keine mehr gefunden. In den Zelten und Besenwirtschaften war es nur laut. Hat eigentlich nichts mehr mit Fasnet zu tun,
dieses „Zeugs“ kann man das ganze Jahr hören.
Da wir so zu sagen alles abgegrast hatten, ging es weiter nach Wehingen. Hätten wir besser nicht gemacht. Irgendwo war der Dampf draußen,
die Stimmung hier war auch nicht mehr so toll, haben uns jedoch trotzdem durchgerungen noch in einer Wirtschaft zu spielen.
War recht gut, aber in Mühlheim war’s besser.
31. Januar 2008
Auseliga
Um 6.00 Uhr ging es mit dem Wecken los. Außer dem Spielmannszug waren noch die „Schettereulen“ unterwegs.
Es war eigentlich wie in jedem Jahr recht lustig, und mancher hat schon auf uns gewartet.
Um 7.00 Uhr gab es wie jedes Jahr im Pfarrhaus St. Johann ein Super-Frühstück, hergerichtet von den
Semerenger Schbiallumbaschlecker Großes Lob!!!).
Gegen 8.00 Uhr fuhren wir hoch ins Kreiskrankenhaus, wo wir auch schon traditionell für das Personal
und für alle kranken Narren und Nichtnarren spielen. Für die Patienten wird unsere Musik über die Hausanlage übertragen.
Anschließend ging es wie jedes Jahr weiter in den Kindergarten Josefsberg zur Befreiung. Dort mussten wir allerdings eine ganze Zeit
lang warten, bis die Vertreter des Vetter Gusers ihr Programm abgespult hatten.
Dann ging es zusammen mit den Kindern und deren Eltern zum Rathausplatz.
Wir zogen gleich weiter zur Landesbank –Kreissparkasse- wo wir etwas für Stimmung sorgten.
Von dort ging es zurück zum Rathausplatz, wo der Kinderumzug durch die Stadt gestartet wurde.
Während dieses Umzuges wurde der Spielmannszug an der Pizzeria Krone schon obligatorisch
mit „Doping“wasser versorgt.
Nach dem Umzug ging es in die „Krone“ und die „Donau“, anschließend war eine kurze Mittagspause.
Um 14.00 Uhr mussten wir schon im Haus Nazareth sein beim Kinderbräuteln.
Nach der Stärkung mit ausgezeichneten Berlinern fuhren wir weiter zur Seniorenwohnanlage „Fideliswiesen“
um auch dort Stimmung zu verbreiten.
Wieder zurück in der Innenstadt zogen wir durch das Cafe „Schön“, Cafe „Seelos“ und die Weinstube „Engel“.
Im „Engel“ konnte man nicht umfallen, war unmöglich; entweder ist der „Engel“ zu klein oder er war zu voll.
Zwischenzeitlich war es 17.45 Uhr, so dass wir Schluss machten , da um 18.15 Uhr der Hemdglonkerumzug
beginnen sollte, an dem wir traditionell nicht mitspielen.
Kappaobend
War in diesem Jahr nicht so der Renner, es kam irgendwie nicht die richtige Stimmung auf.
Einige hatten gute Spiele vorbereitet, hat trotzdem nicht so funktioniert. Es wurde jedoch trotzdem recht spät.
02. Februar 2008
Kälteumzug in Wald
In diesem Jahr hat dieser Umzug seinem Namen wieder alle Ehre gemacht.
In der Nacht hat es angefangen zu schneien; die hielt an bis der Umzug vorbei war.
Der Spielmannszug an zweiter Position, gleich hinter Bürgermeister Müller,
der den Zug als Narrenpolizist angeführt hatte. Haben uns prächtig mit ihm unterhalten uns amüsiert.
Nach langer Durststrecke kamen die „Käppelle“ Schlag auf Schlag.
Unser Spiel auf der Bühne kam irgendwie nicht so richtig rüber, wie übrigens bei den Fanfarenzügen auch nicht;
ist halt eine „Guggamusik-Hochburg“.
Bad Waldsee
Um ca.
dass der Spielmannszug offiziell nicht gefragt wurde ob er auf dem Fanfarenzugball spielen würde.
Das war leider so, aber man tut was man kann.
Durch das große Narrentreffen in Bad Waldsee kam der Umzug vom Rosenmontag ein bisschen ins Hintertreffen,
deshalb kamen wir beim Umzug nicht zum Zuge (Wortspiel).
Also fuhren wir nicht schon um 13.00 Uhr, nein erst (um 15.00 Uhr wollten wir eigentlich fahren) um 15.20 Uhr (das kann ja nichts mehr werden).
In der ersten Wirtschaft wurden wir gleich mit einem „Gott sei Dank kommt endlich jemand zum Spielen“ empfangen.
Die Stimmung war in Bad Waldsee erstklassig, so dass das Spielen in den Wirtschaften großen Spass machte.
Gegen 19.30 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat zum Fanfarenzugball.
Dort haben wir dann gegen 21.30 Uhr gespielt. Die Stimmung war wesentlich besser wie im Jahr zuvor. War ein toller Abschluss.
Fasnetsdienstag
Zwischen
dort ein Ständchen zu spielen, bevor es durch die Wirtschaften ging.
Leider waren diese in diesem Jahr nicht so stark besetzt wie die letzten Jahre.
Um 14.00 Uhr ging dann der große Umzug los, an dem wir als „diverse Musikgruppen“ teilnahmen.
Bei der Pizzeria „Krone“ konnte ohne große Absprache von der Zweierformation in den Gänsemarsch gewechselt werden,
da der Wirt der Krone wieder eine „Stärkung“ bereit gehalten hatte.
Nach dem Umzug gab es noch einen Auftritt in der Stadthalle, bevor wir durch die wirtschaften zogen.
Um 19.30 Uhr fand unsere Fasnetsverbrennung vor dem Rathaus statt.
Dabei waren u.a. auch Semerenger Schbiallumbaschlecker, Riedhexen, Traditionsfledermäuse,
Bräutlingsgesellen und Mitglieder vom Fanfarenzug Vetter Guser, und viele sonstige Narren und Zuschauer.
Dann ließen auch wir die Fasnet ausklingen und sind nach einem kurzen Besuch im „Eichamt“ nach Hause verschwunden.
24. Februar 2008
Ausstellungseröffnung „Der Bär tanzt“ im Narrenmuseum Hettingen
Der Spielmannszug sorgte für die musikalische Umrahmung bei o.g. Ausstellungseröffnung.
Hauptversammlung und Kommandowechsel
Der Spielmannszug begleitete Karl Riffenach beim letzen Abschreiten der Front mit „Preußen’s Gloria“. Anschließend eröffnete er die Hauptversammlung
mit zwei Musikstücken.
Nach der Hauptversammlung wurde Karl Riffenach in den Kommantenruhestand verabschiedet und zum Ehrenkommandant ernannt.
Das Kommando wurde von Thomas Westhauser übernommen.
Kommandowechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Thann/Elsaß
Auch Lucien Schnebelen, Kommandant der Freiw. Feuerwehr Thann, ist älter geworden,
und musste, wie es in Frankreich gesetzlich festgelegt ist, mit dem Tag seines 60. Geburtstages
das Kommando in jüngere Hände nämlich an Stéphane Binder, abgeben.
Dieser Anlass war Grund genug für eine Abordnung der Feuerwehr Sigmaringen und uns nach Thann zu fahren.
Nach der offiziellen Kommandoübergabe vor dem Rathaus in Thann und einem letzten Abschreiten der Front seiner Kameraden
zusammen mit seinem Nachfolger, marschierten die Thanner und Sigmaringer Kameraden
und wir natürlich unter den Klängen des Fanfarencorps der Feuerwehr Thann zur Festhalle.
Dort wurde Lucien Schnebelen offiziell von Bürgermeister Baeumler verabschiedet.
Am Abend, zu Beginn des geselligen Beisammenseins, überbrachte Bürgermeisterstellvertreter
Elmar Belthle die Grüße von Bürgermeister Dr. Rapp und würdigte das jahrelange Engagement für die Freundschaft zwischen den Kameraden
aus Thann und Sigmaringen. Er bat Stéphane Binder in diesem Sinne weiterzumachen.
Thomas Westhauser, neuer Kommandant der Freiw. Feuerwehr Sigmaringen,
bedankte sich bei Lucien für die jahrelange Freundschaft der beiden Wehren.
Mit zwei Auftritten an diesem Abend, jeweils während zwei Gängen eines Supermenues
gegessen wurde bis nachts 1.00 Uhr-, bei denen der Punk abging, bedankten wir uns bei Lucien für die wunderbare langjährige Freundschaft.
Wir wünschen Lucien in seinem Feuerwehrruhestand alles Gute und hofft auf ein baldiges Wiedersehen.
04. Mai 2008
Florianstag
Da in diesem Jahr der Florianstag auf einen Sonntag fiel, wurde die Floriansmesse in die reguläre Sonntagsmesse integriert.
Nach dem Gottesdienst gab der Spielmannszug entgegen der letzen Jahre ein Platzkonzert vor dem Rathaus, was bei der Bevölkerung und den Kameraden sehr gut ankam.
Der anschließende Stehempfang im Feuerwehrhaus wurde wie bisher beibehalten.
21./22. Juni 2008
Landesfeuerwehrtag Ravensburg/Weingarten
21. Juni 2008
Teilnehmer: Michael Bantle (Pfeife), Julia Bantle (Lyra), Patricia Bantle (Pfeife), Theresa Bantle (Landsknechttrommel), Ulrich Bantle (Tambour),
Manuel Hayn (Pfeife), Christina Knor (Lyra), Levin Mägerle (Marschtrommel), Jörg Mössle (Marschtrommel), Marion Mössle (Lyra),
Ilona Pfänder (Lyra), Frank Wagner (Landsknechttrommel), Mirco Maiwald, am Sonntag Helmut Krezdorn (Pfeife).
Fast pünktlich, gegen 8.15 Uhr kamen wir in Sigmaringen am Feuerwehrhaus mit zwei MTW’s weg. In Weingarten angekommen,
wollten wir zunächst noch unser Quartier in der Talschule beziehen, was aber noch nicht möglich war, da dieser Raum für die Wertungsspiele
(Ausgrechnet Wertungsspiele, die uns ja so liegen)
zum Einspielen benötigt wurde. Dies war uns letztendlich egal, wir konnten unser Gepäck in einem anderen Raum abstellen, uns umziehen
(„Sommeruniform“, da das Wetter traumhaft schön war und es um 9.30 Uhr schon sehr hohe Temperaturen gab).
Unsere Stimmung war von Anfang an super, wir zogen los zu unserem ersten Spieltermin in Weingarten am Löwenplatz.
Wir hatten Glück, die Bühne war überdacht und es gab so doch ein bisschen Schatten.
Wie zu erwarten war, hatte es hier noch nicht so viele Zuhörer, aber denen, die uns dort hörten, hat es gefallen,
sonst wäre der Beifall nicht so groß ausgefallen. Während dem Spielen wurden es dann schon mehr Zuhörer.
Nach einer halben Stunde Spielzeit marschierten wir spielend zu unserem nächsten Auftrittsort, dem Münsterplatz.
Auch dort hatten wird Glück, da wir an einem Schattenplatz spielen konnten.
Allerdings mussten wir während unseres Auftrittes dann doch einmal auf die Seite rücken, da die Sonne auch wandert.
Wir hatten Glück, dass eine Station der Jugendfeuerwehr-Stadtrallye hier aufgebaut war und es dadurch etwas zu trinken gab.
Von dort zogen wir weiter, diesmal ohne Musik, zu unserem nächsten Auftrittsort am Rathausplatz. Dieses Mal voll in der Sonne.
Das tat unserer Stimmung keine Abbruch, im Gegenteil, die wurde immer besser. Auch hatten wir von Ort zu Ort mehr Zuhörer.
Da die Spielorte in Weingarten nicht weit auseinander lagen, konnten wir auch noch einen Teil des Repertoires des jeweils vor uns spielenden Zuges mit anhören.
Am Ende unserer „halben Stunde“ zogen wir mit „Nehmt Abschied…“ ab.
Diesen Song habe ich genau auf Höhe der Gartenwirtschaft der Gaststätte „Bären“ abgerissen, in der der Spielmanns- und Fanfarenzug Markdorf saß.
Sofort kamen die Zugaberufe. Da wir bis zum nächsten Spieltermin eine Stunde Zeit hatten, haben wir hier dann einfach einen weiteren Auftritt eingebaut.
Nach einer flüssigen Stärkung vom Wirt und zwei Händen voll Münzgeld ging es in eine kurze Mittagspause im Stadtgarten.
Nach der Mittagspause spielten wir nach dem Fanfarenzug Meßkirch auf der Bühne im Stadtgarten auf.
Da hatten wir dann auch die nötigen Zuhörer und der große Applaus tat richtig gut.
Der nächste Termin war 1 ½ Stunden später in Ravensburg in der Bachstraße. Und das „Abenteuer“ begann. Wir wollten mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren.
Es war schon gar nicht einfach eine Bushaltestelle zu finden. Aber auch in Weingarten spricht man deutsch, so dass wir uns durchfragen konnten.
An der Bushaltestelle angekommen, hätten wir ja gleich den passenden Bus gehabt, aber wir durften nicht mehr mitfahren, da er übervoll war.
Bis wir dann wussten, mit welchem Bus wir hätten fahren können, waren nochmals 3 oder 4 Busse durchgefahren.
Eine nette junge Dame hat uns dann weitergeholfen, sie müsse auch in diese Richtung und wir könnten uns ihr anschließen. Da hörten wir uns nicht nein sagen.
Wir hätten da auch noch lange warten können, da eigentlich kein Bus direkt dorthin fuhr, wo wir hin mussten, weil alles abgesperrt war.
Eine Haltestelle später stieg der Fanfarenzug Meßkirch zu, teilweise in kompletter Uniform.
Als ob es nicht schon heiß genug war, aber bei diesem Anblick kam man dann noch mehr ins Schwitzen (Hoch lebe eine Sommeruniform!!!!).
Im Bus kam dann diese nette junge Dame zu mir und bot mir an, dass wir mit ihr weitergehen könnten, da sie auch in die Bachstraße direkt müsste.
Auch dieses Angebot nahmen wir gerne an.
Kam gut: Spielmannszug Sigmaringen und Fanfarenzug Meßkirch alle hinter einer Frau her.
In der Bachstraße war dann schon mehr los. Die Bühne lag natürlich voll in der Sonne.
Als der Zug vor uns nach mehreren Zugaben aufgehört hatte zu spielen, legten wir los. Da kam auch so richtig Freude auf – gutes Publikum
Die Lyrahalter stellten Mitglieder des Zuges, der vor uns gespielt hatte.
Nach einigen Zugaben wurden wir zum Schluss doch tatsächlich noch darum gebeten einen Marsch zu spielen – sind wir eigentlich nicht gewohnt.
Als wir zum Marienplatz kamen, spielte gerade der Spielmannszug Kehlen. Hatte auch gute Sachen drauf. Musste/durfte auch Zugaben spielen.
Mit ca. 7 Minuten Verspätung kamen dann wir an die Reihe. Die Stimmung war einfach grandios.
Schade, dass nach uns noch andere Züge spielen wollten, da hätte man noch lange spielen können, war einfach super.
Kam ein junger Feuerwehrmann, weiß nicht wo er her war: „Die Trommlerin auf dr. linka Seita, des ischt a Granate“.
Einige unserer Mädels hatten spätestens ab unserm Spiel auf dem Marienplatz ihre eigenen Fan-Clubs.
Weiter ging’s zum Holzmarkt. Welche Enttäuschung, dort wurde auf der Bühne schon die Anlage der Band, die später dort spielte, aufgebaut.
So wie es aussah, hat der Spielmannszug Kehlen, der wieder vor uns dran gewesen wäre, auch schon nicht mehr gespielt..
Also zogen wir wieder Richtung Marienplatz. Plötzlich kamen aus einer Gartenwirtschaft Aufforderungen zu spielen.
Da wir noch einen Auftritt gut hatten, kamen wir selbstverständlich dieser Aufforderung gerne nach.
Auch hier gab es wieder Beifallstürme. Mussten dann aber recht kurzfristig aufhören, da die Band anfing zu spielen. Schade.
Sind dann wieder zurück zum Holzmarkt gegangen, da die Gruppe echt gut war.
Dort wurden mir von einem jungen Feuerwehrkameraden drei Kurze bezahlt, nur damit er mit unserer Trommlerin anbändeln könnte.
Hat aber dann anscheinend doch nicht so ganz funktioniert.
Gegen 22.00 Uhr sind wir dann nochmals losgezogen, um in der Fußgängerzone zu spielen.
Leider war nur um den Marienplatz und den Holzmarkt was los, so dass wir nur noch einmal spielen konnten. Schade.
Gegen 23.00 Uhr beschlossen wir nach Weingarten zurückzugehen und dort noch ein gemütliches Bier zu trinken.
Wurden dort von den Betreuern in der Talschule gut beraten, und da wir den Weg zur Kneipe nicht wussten, auch begleitet, in Allem, auch bei Biertrinken.
22. Juni 2008
Nach einer kurzen Nacht und einem guten Frühstück ging es mit dem Fahrdienst wieder nach Ravensburg zum Marienplatz.
Dort trafen wir Mitglieder des Schalmeienzuges Leonberg, die extra wegen uns schon da waren. Das motiviert.
Wieder ein guter Auftritt und alle hielten sich an Nr. 13 des Kleingedruckten.
Jetzt kam eine ätzend lange Pause für uns (müde, heiß, Durst) bis 13.30 Uhr Aufstellung zum Festzug, zu dem wir uns allerdings nie angemeldet hatten.
Dies ist ja auch egal, denn im Nachhinein hätte es mich dann doch geärgert, wenn wir da nicht mitgemacht hätten.
Fast auf alle 30 m hatten wir unsere „Fan-Clubs“, natürlich auch die „Fan-Clubs“ unserer Mädels, die uns zugejubelt hatten.
Aber auch die vielen anderen Zuschauer waren Klasse. Hierfür ein dickes Lob!!!
Nach dem Festzug brauchte jeder sein Radler, außer natürlich unseren Fahrer. Wieder verging
eine lange Zeit bis zu unserem nächsten und letzten Spieltermin, obwohl die Züge auf der Bühne Marienplatz gut waren.
Kurz vor 16.00 Uhr gingen wir zum Holzmarkt, da wir dort unseren Auftritt hatten.
Die Feuerwehrkapelle Saulgau war gerade dabei, maßlos zu überziehen.
Am 16.15 Uhr kam dann endlich der Fanfarenzug Boll auf die Bühne.
Wir zogen es dann vor nicht auf der Bühne, sondern mitten im Geschehen zu spielen, da eh nicht mehr soviel Publikum da war
(es war immerhin schon nach 16.30 Uhr und viele schon wieder auf der Heimfahrt). Trotzdem, denjenigen, die noch da waren, hat sehr gut gefallen.
Was mir aber überhaupt gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sich Tina und Ilona tatsächlich ans Kleingedruckte Nr. 51 gehalten haben. Bravo!!!!
Dank gilt den Organisatoren, da alles bis auf wirklich ganz wenige Kleinigkeiten hervorragend funktioniert hat.
Auch unseren Betreuern in der Talschule ein dickes Lob !!!
(Ulrich Bantle)
06. Juli 2008
Mariaberger Tag
Haben mit zwei Auftritten bei der musikalischen Umrahmung der Veranstaltung mitgeholfen.
Leider war das Wetter nicht so günstig, so dass wir nicht so viele Zuhörer hatten, wie das sicher bei schönem Wetter gewesen wäre.
Aber denen, die da waren, hat es sehr gut gefallen.
14. August 2008
Ilona wird 30
Damit hat sie sich natürlich ein Geburtstagsständchen verdient; und außerdem wollte sie auch mal zeigen wie stark sie ist.
Deshalb hat sie gemeint, sie müsse mal zwei Lyren halten.
Mensch, ist die stark!!!!!!
12. Oktober 2008
Tag der offenen Tür
Die Mitglieder des Spielmannszuges haben wie jedes Jahr beim Tag der offenen Tür als Bedienungen mitgearbeitet.
Deshalb war es auch wie jedes Jahr nicht möglich zum abgesprochenen Zeitpunkt, nämlich 13.30 Uhr aufzuspielen,
da immer noch Gäste da waren, die Mittagessen wollten und außer uns nur noch zunächst zwei Kameradinnen bedient hatten.
Mit dem Erfolg, als wir endlich komplett waren und spielen konnten, war die Zeit zum nächsten Vorführungstermin schon wieder so knapp,
dass wir nach 20 Minuten schon wieder aufhören mussten.
Sehr positiv war, dass gerade an diesem Wochenende ein Kreisjugendmusikwochenende der Feuerwehren vom Kreis Esslingen-Nürtingen
in der Jugendherberge Sigmaringen stattgefunden hatte und sie die Kameraden/innen spontan bereiterklärt hatten,
bei unserem Fest aufzuspielen und ihr Gelerntes zum Besten gaben. Hierfür herzlichen Dank.
31. Oktober 2008
Ernst Hagg von der Leitstelle Sigmaringen hatte am 31. Oktober 2008 seinen letzten Arbeitstag.
Sehr kurzfristig, nämlich am 30.10.2008, abends, wurde beschlossen,
dass Kameraden/innen vom Spielmannszug ihm nach seiner letzten Arbeitsübergabe, von der er mit der Drehleiter aus dem Fenster abgeholt wurde, ein Ständchen zu spielen.
Es ist natürlich immer wieder schön, wenn man dann den Betroffenen total überrascht findet, der davon ausging, es war halt sein letzter Arbeitstag.
Aber da sind seine Kollegen und die Kameraden der Feuerwehr, die ihn nicht so sang- und klanglos gehen lassen wollten.
das war 2008 :-)