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DAS KLEINGEDRUCKTE |
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| 1. |
Kündigungsfrist 20 Jahre, Kündigungen werden jedoch nur alle 15 Jahre angenommen, wann dieser Zeitpunkt eintritt, bestimmt der Stabsführer. |
| 2. |
Es ist immer ohne Widerspruch zu spielen, wenn es der Stabsführer für richtig befindet. |
| 3. |
Lange Umzugswege sind jederzeit, ohne zu murren, mitzumachen, auch wenn nur kurze angesagt sind. Sollte der Umzugsweg einmal zu kurz sein, kann er vom Stabsführer jederzeit verlängert werden. |
| 4. | Es gibt keine Möglichkeit, an einem Spieltermin nicht teilzunehmen, außer man ist tot. |
| 5. | Es ist immer ohne zu maulen in kompletter Uniform aufzutreten und zu spielen, außer es ist etwas anderes angesagt. |
| 6. | Streik ist nicht. |
| 7. | Egal, welcher Titel angesagt ist, er ist freudig, mit einem Lächeln auf dem Gesicht, so weit dies den Pfeifenspielern möglich ist, auch bei denen, zu spielen. |
| 8. | Rummgemotze, wie mir die Uniform gefällt etc., gibt es nicht. |
| 9. | Es gibt kein Lied, Song, Marsch, etc., der nicht gefällt. |
| 10. | Jedes neue Musikstück wird freudig und ohne zu murren gelernt bzw. eingeübt. |
| 11. | Rummgemotze wegen Warm oder Kalt gibt es nicht. |
| 12. | Jeder ist bereit, die anderen aufzubauen, auch wenn’s einem selbst stinkt. |
| 13. |
Im Sommer ist immer lächelnd und voller Energie, auch in der prallen Sonne stehend, nein, gerade in der prallen Sonne stehend, zu musizieren, wenn es sein muss auch in kompletter Uniform. In den Schatten stehen, gilt als verpönt. Im Winter gilt das gleiche umgekehrt, im Schatten und leicht bekleidet. |
| 14. | Sollte es bei einem Auftritt einmal bindfadenmäßig regnen, so dass das Wasser wieder zu den Schuhen hinausläuft, so ist dieses zu ignorieren |
| 15. | Auf Anordnung ist ohne Widerrede auf Alkohol zu verzichten, was vermutlich doch wahrscheinlich recht selten vorkommt. |
| 16. | Der Stabsführer kann von jedem Mitglied verlangen, dass er sein Instrument z.B auf einen hohen Turm oder gar Berg trägt, um dort dann frisch, fromm, fröhlich, frei zu musizieren. |
| 17. | Selbst bei höchsten Temperaturen ist auf Anordnung des Stabsführers mit lächelndem Gesicht in kompletter Uniform anzutreten bzw. aufzutreten. |
| 18. | Es ist nur der Titel zu spielen, der vom Stabsführer angesagt ist. |
| 19. | Bei den Proben hat jeder mitzuspielen und sich nicht während des Musizierens zu unterhalten oder zu telefonieren.. |
| 20. | Jedes Mitglied ist bereit bzw. verpflichtet sich, nachträglich ins Kleingedruckte aufgenommene Regeln und Vorschriften ohne Widerspruch und Gemurre zu akzeptieren.Der Stabsführer kann jederzeit und spontan vorab auch mündlich dem Kleingedruckten etwas hinzufügen. |
| 21. | Die Behauptung, „des Stück kan i noit schbiela“, ist irrelevant, das könnte nämlich jeder behaupten, da es immer wieder Stücke gibt, die neu sind. |
| 22. |
Die Probendauer wird vom Stabsführer festgesetzt und ist ohne zu murren zu akzeptieren, auch wenn Mitternacht lang schon vorüber ist. Das vorzeitige Verlassen einer Probe ist nur auf einer Krankentrage mit anwesendem Notarzt möglich. Dies kann jedoch nur dann passieren, wenn der Stabsführer genügend geärgert wurde. |
| 23. |
Kritik am Stabsführer gibt es nicht, der macht immer alles richtig!! |
| 24. | Müde Spielmannszugmitglieder, z.B. nach einer Freinacht an der Fasnet etc, gibt es nicht, die sind immer fit. |
| 25. | Einen Spieltermin nicht wahrzunehmen, weil die Nachtruhe wegen des Kappaobends zu kurz gekommen ist, gibt es nicht (z.B. Wagi und Wald). |
| 26. | Neue Stücke sind sofort in Angriff zu nehmen, ob Noten vorhanden sind oder nicht. |
| 27. | Alle haben immer pünktlich da zu sein, Ausnahme: Der Stabsführer, der kann kommen, wenn er will. |
| 28. | Termine sind einzuhalten, ob bekannt oder nicht. |
| 29. |
Bei den Proben haben immer alle da zu sein, Ausnahme: der Stabsführer. Begründungen wie „da kann ich nicht“ oder „da bin ich nicht da“ werden nicht mehr akzeptiert und als Ausreden abgetan. |
| 30. | Wagi hat beim Preußens Gloria die beiden Schläge zu machen, ob er Lust hat oder nicht, ob er da ist oder nicht |
| 31. |
Die Lyraspielerinnen haben es immer zu blicken, egal welchen Song man spielt, auch wenn sie’s mal nicht steigen, besonders d’Ilona |
| 32. | Uwe Schneider hat ab sofort beim „Dixie“ mitzuspielen. |
| 33. |
Beim Spielen auf Freinächten, Umzügen usw. kann nicht jeder Mampfpause machen, wann er will bzw. Hunger hat. Mampfpause wird vom Stabsführer angeordnet. Dann hat jeder zu essen, ob er Hunger hat oder nicht |
| 34. | Jeder Mitspieler hat das Kleingedruckte zu kennen, zu akzeptieren und zu befolgen. |
| 35. | Jeder Mitspieler hat einen Internetanschluss zu haben, damit er sich auf der Homepage des Spielmannszug jederzeit über den aktuellen Stand des Kleingedruckten informieren kann. Die schriftliche Information an die einzelnen Mitglieder entfällt hiermit. Dies tritt sofort in Kraft (22.01.2007). |
| 36. | Jeder Mitspieler hat den Anordnungen des Stabsführers Folge zu leisten, ob er sie mitbekommt oder nicht. |
| 37. |
Jeder Mitspieler darf bei Auftritten Wünsche äußern, was er gerne spielen möchte, er hat jedoch keinen Anspruch darauf, dass der Wunsch auch erfüllt wird. Denn – gespielt wird nach wie vor nur, was der Stabsführer anordnet. |
| 38. | Ohne schriftlichen Antrag darf die Musikprobe nicht vorzeitig verlassen werden. Dies betrifft vor allem Sarah ! |
| 39. | Situationen, in denen alles zu schnell gespielt wird (Umzug Möhringen), gibt es ab sofort nicht mehr. Es ist immer die korrekte Geschwindigkeit einzuhalten (zwecks Radar). |
| 40. | Pinkelpausen werden ab sofort reduziert, da sie als Ausrede für die sich anschließenden Saufereien angesehen werden. |
| 41. | "Ich habe keine Mütze" von Sarah wird in Zukunft nur noch als schlechte Ausrede angesehen. |
| 42. | Weckaufträge werden künftig direkt von Wagi und Tim angenommen und durchgeführt. |
| 43. | Nachdem unsere "Mädels" seit kurzer Zeit "Trommelhalter" benötigen, gilt für unsere Jungs das gleiche Recht, besorgt euch "Trommelhalterinnen"! |
| 44. | Ilona und Tina können nicht einfach mit dem Spielen aufhören, nur weil sie momentan nicht weiter wissen! |
| 45. | Offizielle "Trinkpausen" sind auch vom Jörg wahrzunehmen. "Do hot's nix gäba was mir geschmeckt hot" ist eine saublöde Ausrede. Entweder man hat Durst oder eben nicht! |
| 46. | Wagi kann sich nicht einfach so verspielen, weil er grad mal nicht aufgepasst hat. So geht's nicht! |
| 47. | Die Zuhörer könnten jetzt auch endlich mal besser mitmachen; Applaus usw.! |
| 48. | Das Kleingedruckte ist ohne jeden Kommentar zu akzeptieren, auch von Tina! |
| 49. | Das Kleingedruckte ist mindestens einmal im Monat durchzulesen, damit es jeder intus hat. Kann vom Stabsführer jederzeit und ungangesagt abgefragt werden! |
| 50. |
Beim Landesfeuerwehrtag in Weingarten/Ravensburg haben Ilona und Tina immer 10 Minuten (in Worten z e h n ) vor jedem Platzkonzert vor Ort zu sein! |
| 51. | Alleingänge von den beiden gibt’s nicht mehr! |
| 52. |
„Des steht nicht im Kleingedruckten“ kann Wagi in Zukunft vergessen, spätestens dann steht’s drin. |
| 53. |
Auch Wagi hat ohne zu motzen auch die Spieltermine wahrzunehmen, für die wir uns gar nicht angemeldet haben, wie zum Beispiel der Festzug beim Landesfeuerwehrtag. |
| 54. |
Beim Landesfeuerwehrtag sind die Notenständer unbedingt zu Hause zu lassen! Auch wir können unsere Songs auswendig spielen |
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Es gibt immer mehr Spieltermine/Platzkonzerte als geplant sind,; diese sind dann ohne zu maulen wahrzunehmen. |
| 56. | Nur der Stabsführer kann dem Kleingedruckten etwas hinzufügen, alles andere ist ungültig! |
| 57. |
Jeder Mitspieler darf Wunschträume haben. Die Betonung liegt auf Traum. (Der Stabsführer hat auch Wunschträume, aber darum kümmert sich koi Sau) |
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Sigmaringen, 12. Mai 1977
ergänzt 06. Juni 1995 ergänzt 14. Dezember 1980 ergänzt 15. August 2002 ergänzt 28. März 1988 ergänzt 15. August 2002 ergänzt 03. Juli 2006 ergänzt 21. September 2006 ergänzt 26. Oktober 2006 ergänzt 02. November 2006 ergänzt 15. Dezember 2006 ergänzt 19. Januar 2007 ergänzt 22. Januar 2007 ergänzt 27. Januar 2007 ergänzt 29. Januar 2007 ergänzt 24. Mai 2007 ergänzt 25. Juni 2007 ergänzt 29. Januar 2008 ergänzt 28. Mai 2008 ergänzt 25. Juni 2008 |
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